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1. Warum ist Kitesurfen lernen gerade an der Ostsee zu empfehlen? Kiten lernt man, dort wo gut Wind ist, dort wo es für die ersten Schritte stehtief ist, dort wo es Spaß macht im Wasser zu sein. Wir möchten euch die Spots an der Ostsee/Salzhaff empfehlen, da diese durch ihre optimalen Übungsbedingungen den schnellsten Lernerfolg bieten. Wir bieten unseren Kiteschülern stehtiefes Wasser, angenehme Temperaturen, der Wind bläßt konstant mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit und euer Kitetrip kommt noch ein paar Tagen Urlaub gleich. Kitesurfen lernen an der Ostsee, am wunderschönen Salzhaff - in unserer Schule bekommt ihr eine umfassende Kitesurf Ausbildung.
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2. Wo befindet sich die Kitestation am Salzhaff? Das Salzhaff ist ein ökologisch wertvolles Landschaftsschutzgebiet. Kitesurfen ist nur an zwei Stellen ausgewiesen. Diese sind; Pepelow (Zeltplatz) und Boiensdorf (Kiteschule.com). Unsere Kiteschule befindet sich direkt an der Ostsee, am Salzhaff, in Boiensdorf-Werder genau zwischen Rostock und Lübeck. Die Fahrzeit von Rostock über die B 105 beträgt ca. 25 min, von Lübeck, dank der durchgehenden Autobahn A 20 ca 35- 40 min. » hier Anfahrt Wenn ihr in Boiensdorf angekommen seid, fahrt ihr die einzige abgehende Seitenstrasse zum Boinesdorfer Werder runter. Nach ca 700 Meter seht ihr die Flaggen und auch die Kiteschule Station mit der Schulungsfläche. |
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3. Wo kann ich mein PKW abstellen, wo kann ich mit dem Wohnmobil stehen? Parken ist wie bisher auf den beiden Stellflächen direkt am Haff möglich. Auf dem ersten Parkplatz dürfen WoMo und Busse auch über Nacht stehen. WC und Waschmöglichkeiten sind vorhanden. Strom und Duschen sollen im kommenden Jahr folgen.
Wohnmobile kosten von 7 - 22 Uhr 7.- Euro Die Wiesen vor der Kiteschulungsfläche sind Privatland und zum ausüben der Schulung gepachtet. Bitte keine PKW, etc draufstellen. Für die PKW´s und WoMo´s gibt es ausgewiesene Stellflächen. Auf Privatland abgestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt. |
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4. Einkaufen, Geldautomat, Tankstellen, Gastronomie; was ist vorhanden? Um das Positive vorweg zu nehmen; Ihr wollt ungestört Kitesurfen lernen? Das könnt ihr bei uns am Salzhaff, denn ihr könnt euch voll und ganz auf das Kiten lernen konzentrieren. Alle Supermärkte, Tankstellen und auch Gaststätten befinden sich: in Wismar, Neubukow, Rerik, jeweils ca 15 Min entfernt. Also bitte im Vorfeld einkaufen, tanken und Geld abheben. Schöne Restaurants befinden sich in Rerik, z.Bsp. an der Steilküste mit frischem Ostseefisch. |
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5. Was kann mein nicht kitender Partner machen, langweilt er sich? Gerne kann der Partner an unserer Kitestation sich mit einem Kaffee gemütlich machen und den Kiteschülern auf die Finger schauen. Kleine Aussichtsterrasse ist vorhanden. Wer etwas Bewegung braucht, hier eine kleine Wandertour. Das Salzhaff, besonders der Boiensdorfer Werder sind sehr schöne Landschaftschutzgebiete. Es bieten sich lange Spaziergänge zur Halbinsel Werder (1-2 Stunden) an. Hier eine kleine Auswahl an verschiedenen Aktivitäten:
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6. Was muß ich zum Kitekurs wissen/mitbringen? Unser jüngster Schüler ist 9 Jahre und unser ältester Schüler stolze 78 Jahre. Es geht. Natürlich sind hier Grenzen gesetzt. Mit etwas Übung, Geduld und Ausdauer kann man sehr schnell und sicher Kiten lernen. Grundkenntnisse sind nicht erforderlich, eine normale Grundfitness vorausgesetzt. Bitte bringt zum Kitekurs mit:
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7. Wo kann ich wohnen; Campingplatz / Pension / Ferienwohnung? Rund um das Salzhaff gibt es eine Reihe von schönen Übernachtungsmöglichkeiten. Diese haben wir hier zusammengefaßt. Nochmal zur Übersicht:
Für Jugendliche gibt es im San Pepelone eine Diskothek, Cafe und Treffpunkt. Dies ist ca 5 min am Strand Richtung Osten entfernt. Nächste größere Städte sind die Hansestadt Wismar und das Seebad Warnemünde/Rostock beide ca 15-20 min entfernt. » zum Link |
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8. Wind und Wetterbedingungen an der Ostsee: Jeder weiß es; die Ostsee liegt leider noch nicht in der Passatwindzone und wird daher nicht so konstant belüftet, wie zum Beispiel die Karibik, Kanaren etc... Aber, auch wir haben gute Windbedingungen.
Wind wird an der Ostsee durch Tiefdruckausläufer erzeugt. Je mehr Druckunterschied, umso mehr Wind. Im heißem Sommer profitiert das Salzhaff von einer lokalen Wasser-Land Thermik, mit zuverlässigem Wind ab dem Nachmittag. |
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9. Los gehts: Schritt für Schritt Um Kitensurfen nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere sicher zu machen, sollten die ersten Kite Versuche mit einem Lehrer absolviert werden. Die folgenden Informationen sollen zeigen, was man von einem professionellem Kiteunterricht erwarten darf und soll, sind aber nicht dafür gedacht, einen Kitekurs zu ersetzen. 1. Der Trainer Kite Der erste Schritt ist es, zu lernen, wie man einen Kite fliegt! Man sollte ca 20-50 Stunden mit einem 1-2 m² Wipika Trainer Kite verbringen – das hört sich nach viel an, aber auf diese Weise kommt man schneller an den Punkt einen Kite zu beherrschen, als sofort mit einem aufblasbaren Powerkite zu starten! 2. Das Windfenster Mit dem Trainer Kite findet man auf einfache Art und Weise eine neutrale Position des Kites am Rande des „Windfensters“ heraus. Wenn man mit dem Rücken zum Wind steht, erstreckt sich das Windfenster vor Dir in einem Bogen von Deiner rechten bis zur linken Seite, und reicht vom Boden genau bis über Deinen Kopf. Die neutrale Position, in der der Kite am wenigsten Kraft hat, ist genau über Dir. Diese Position ist nicht nur wichtig beim Start und bei der Landung. Man sollte in der Lage sein den Kite von jeder denkbaren Position aus schnellstmöglich in diese Neutrale Lage zu bekommen! 3. Die Powerzone Wenn Du die neutrale Lage beherrschst, ist es an der Zeit die Powerzone kennen zu lernen. Am Einfachsten ist es den Kite zwischen einer 11 und 7 Uhr bzw. 1 und 5 Uhr Position in einem leichten Achter hin und her zu fliegen. Je größer der Achter dabei wird, desto mehr Kraft entwickelt der Kite auch zunächst. 4. Weitere Übungen und Manöver Wird das Kitehandling soweit beherrscht, ist es bis zu Deinem ersten Body drag nicht mehr weit.. Body drag bedeutet, dass man sich kontrolliert von dem Kite durchs Wasser ziehen lässt. Man merkt schnell dass es ratsam ist, den Tainer Kite in allen möglichen Situation zu beherrschen (mit geschlossenen Augen, rückwärts usw..), da einem diese Situationen auf dem Wasser alle begegnen werden und es ist besser, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Ziel sollte es sein, den Kite weitgehend blind zu fliegen, damit hat man mehr Zeit sich auf andere Dinge zu konzentrieren, etwa wo das Brett ist, oder wo man hinfährt. 5. Das Depoweren Der nächste Schritt ist die Sicherheit auf dem Wasser. Am Wichtigsten ist es zu wissen, wie man den Kite komplett depowered. Je nach Bar und Safety System ist dies unterschiedlich. Der erste Reflex in einer Notsituation ist es, einfach die Bar los zu lassen. Bei jedem System sollte dies den Kite komplett depowern. 6. Der Wasserstart Im Laufe Deines Kitelebens wirst Du unzählige Stunden mit dem Wasserstart verbringen. Glücklicherweise gibt es inzwischen sehr gut funktionierende Systeme, die diese Prozedur zu einem einfachen Spiel machen. Hauptproblem ist, dass ein abgestürzter Kite meist auf der leading edge liegend Richtung Lee zieht. Ziel ist es den Kite entweder durch schwimmen oder einfaches ziehen der CLS Leine auf den Rücken zu drehen. Wenn dies geschafft ist, braucht man nur noch an einer Seite der Bar zu ziehen, der Kite baut seine C-Form auf und lässt sich somit wieder starten. Diese Technik bedarf einiges an Übung und man ist gut beraten, wenn man sich das Vorgehen von einem Lehrer zeigen lässt, und dann – üben, üben, üben 7. Der Body Drag Jetzt wo Du das Fliegen eines Kites beherrschst und weist, wie man einen Kite aus dem Wasser startet oder ihn depowered, ist es an der Reihe den ersten Body Drag auszuprobieren. Am Besten ist es, wenn Du entweder einen Lehrer bei Dir hast, oder einfach jemanden, der dich am Trapez festhält und Dir dabei Anweisungen geben kann. Wenn Du mit der Segelterminologie noch nicht vertraut bist, dann ist es nun an der Zeit den Begriff „kreuzen“ kennen zu lernen. Genau das wirst Du nämlich beim Body Drag tun. Du wirst in einem zick-zack Kurs von rechts nach links downwind gezogen. Fliege den Kite in kleinen Achtern zur linken Seite, um nach links gezogen zu werden und versuche das gleiche auf der rechten Seite. Dabei solltest Du immer zwei Dinge im Kopf behalten:
8. Body Dragging Upwind Da wir es nicht empfehlen eine Boardleash zu benutzen, ist es wichtig den Upwind Bodydrag zu beherrschen, will man sein Board nicht verlieren. Am Besten geht dies, in dem man seine Führungshand upwind richtet und seinen Körper senkrecht zu den Flugleinen ausrichtet. Auf diese Art und Weise benutzt man seinen Körper wie ein Ruder und kann gegen die Kraft des Kites Höhe laufen. Dieses Manöver bedarf einiges an Übung, aber sobald Du auch diesen Trick beherrschst, kannst Du Dich aus so gut wie jeder kniffligen Situation von selbst befreien. 9. Ready to go Nach einigen Body Drag Versuchen und reichlich Flugerfahrung geht es nun richtig los! Entgegen der landläufigen Meinung, braucht man nicht unbedingt Board Erfahrung um loslegen zu können. Der Kite entwickelt genug Zug nach oben und vorne um leicht aufs Brett zu kommen. Man sollte mit einem etwas größeren Board anfangen, da dieses eher ins gleiten kommt, als ein kleineres. Ausserdem sollte man einen Helm tragen und sich über alle Sicherheitsfeatures im Klaren sein. Soweit so gut – und jetzt ab aufs Wasser! Und wenn Du soweit bist, dass Du an den Punkt zurück kiten kannst an dem Du Deinen Kite gestartet hast ist es soweit – Du bist ein Kiteboarder. Und jetzt ist es auch an der Zeit, Dir Dein eigenes Equipment zuzulegen.. |